SAT Prüfeinrichtung für die Bestimmung des Schüttelabriebs nach TP Gestein-StB 08, Teil 6.6.3 und DIN EN 12274-7
Zur Prüfung des Schüttelabriebs an feinen Gesteinskörnungen nach TP Gestein-StB, Abschnitt 6.6.3 und zur Prüfung Dünner Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise (DSK) nach DIN EN 12274-7 ist eine spezielle Schüttelvorrichtung zu verwenden, die in Fachkreisen auch als "Schulze-Breuer-Gerät" bekannt ist.Wir bieten das Prüfgerät SAT zur Durchführung des Schüttel-Abriebverfahrens einschließlich aller Zubehörteile an.
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SAT = Shaking Abrasion Tester • Das Schüttel-Abriebverfahren dient zur Bestimmung der Wasserempfindlichkeit von feinen Gesteinskörnungen bzw. des Anteils der feinen Gesteinskörnung in Gesteinskörnungsgemischen (einschließlich des jeweils darin enthaltenen Füllers) für bitumenhaltige Mischungen.
• Bei der Prüfung wird der Abrieb von standardisierten Probekörpern festgestellt, der entsteht, wenn zylindrische Asphaltprobekörper aus verdichtetem Mischgut in wassergefüllte Schüttelzylinder gegeben werden, die wiederum in einer geeigneten Vorrichtung mit Über-Kopf-Bewegung um eine Achse gedreht werden. Zusätzlich erfolgt eine Prüfung der zylindrischen Probekörper auf Quellung und Druckfestigkeitsabfall in Folge Wasserlagerung.
• Gemäß TP Gestein-StB, Teil 6.6.3 wird bei der Schüttel-Abriebprüfung die Wasserempfindlichkeit von Heißasphaltmischgut, hergestellt aus Gesteinskörnungen der Kornfraktion 0/2 mm und einem Bitumen, bestimmt.
• Gemäß DIN EN 12274-7 ist das Schüttelabriebverfahren an DSK-Probekörpern, bestehend aus DSK-Mischgut 0/2 mm, durchzuführen. Gemäß der ZTV BEA-StB 09 (Neudruck!) kann das Schüttel-Abriebsverfahren bei DSK im Rahmen des Eignungsnachweises (ENW) als Qualitätsprüfung für DSK verwendet werden. Das Schüttelabriebsverfahren kann desweiteren im Zusammenhang mit der Applikation von Probeflächen für den Leistungsfähigkeitsnachweis (PLN) im Rahmen der Zertifizierung nach EN 12273 DSK verwendet werden.
• Weitere Anwendungsgebiete des Schüttel-Abriebsverfahrens sind
- die Unterstützung der Neuentwicklung oder Modifizierung von bitumenhaltigen Bindemitteln in der Asphalttechnologie (Straßenbaubitumen, pmB, kationische Bitumenemulsionen, anionische Bitumenemulsionen, nichtionische Emulsionen) und
- die Optimierung von Zusatz- und Hilfsstoffen für die quantifizierbare Feststellung der Wirksamkeit von Bindemittelmodifikationen, z.B. bei Änderung von Bindemittelsorten, Additiven, Emulgatoren oder anderer Hilfsstoffe nach Art und Menge.
• Einen interessanten Fachartikel zu diesem aktuellen Thema können Sie der Zeitschrift "Straße + Autobahn" Ausgabe 1.2006 (Seite 16-23) entnehmen.
• Im SAT-Gerät sind Gehäuseteile, Auffangwanne und 12 Schüttelzylinder mit Schnellwechselsystem, alles aus Edelstahl Wst. 1.4301, integriert. Die Schüttelzylinderachse wird durch einen Synchronelektromotor angetrieben. Das Bedienterminal verfügt über Kontroll- und Sicherheitseinrichtungen sowie einen Vorwärtszähler. Die Gerätevorder- und -oberseite ist mit einer unzerbrechlichen Makrolonhaube arbeitsschutzrelevant gesichert.
Die Innenmaße der Schüttelzylinder und die Anordnung der Zylinder bzgl. der Drehachse entsprechen der DIN EN 12274-7.
Zur Grundausstattung gehören: 6 Verdichtungsformen mit 6 Bodenplatten, 6 Verdichtungsstempel, 1 Einfülltrichter gemäß DIN EN 12274-7, 1 Auspresshilfe sowie ein 4-teiliges A/S-Modul, das auf die Arbeitsplatte montiert wird und zum einfachen Schließen und Öffnen der Schüttelzylinder dient, Bedienungsanleitung, Risikoanalyse, Dokumentation und EG-Konformitätserklärung.
• Derzeitiger Sonderpreis bis 31.05.2012 netto 7.862,-- EURO.
• Anfragen richten Sie bitte an POSSEHL SPEZIALBAU GMBH, Abt. T, Gau-Bickelheimer Str. 72, 55576 Sprendlingen/Rhh. oder per E-Mail an
h.hager@possehl-spezialbau.de
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*] = Eine FGSV-Arbeitsanleitung ist in Vorbereitung und wird 2012 in der Reihe TP Asphalt-StB, Teil 93, erscheinen.














